Die 12-Monats-KI-Roadmap für den Mittelstand: Vom Piloten zum Portfolio
Der erste Pilot ist geschafft, die Zahlen stimmen. Jetzt entscheidet sich, ob daraus eine Insellösung wird oder ein System. Der Unterschied liegt nicht im Budget, sondern im Takt.
Quartal 1: Beweisen und verankern
Engpass-Check, Pilot auf echten Daten, Vorher-Nachher-Messung, Go-Entscheidung, das ist Monat eins bis drei. Genauso wichtig: den internen Owner benennen und den ersten Anwendungsfall sauber in den Alltag bringen, in Teams, Slack und Browser, wo die Fragen ohnehin gestellt werden.
Quartal 2: Vertiefen statt verbreitern
Der häufigste Fehler nach dem Piloten ist der Sprung auf drei neue Baustellen. Besser: den ersten Fall vertiefen, mehr Quellen, mehr Nutzer, saubere Freigaben, und die Messung weiterführen. Ein Fall, der tief sitzt, überzeugt intern mehr als drei halbe.
Quartal 3 und 4: Das Portfolio
- Zweiten Engpass aus der Aufwand-Wirkung-Matrix ziehen, oft Angebote oder Planung nach dem Wissens-Start
- Wieder als 2-Wochen-Beweis, mit Baseline und Schwelle
- Gemeinsame Wissensschicht nutzen: Jeder neue Fall wird günstiger, weil Quellen und Rechte stehen
- Quartalsweise Review mit den Kennzahlen je Fall: behalten, vertiefen oder stoppen
Was nach zwölf Monaten steht
Zwei, drei produktive Anwendungsfälle mit gemessener Wirkung, eine Belegschaft, die fragen statt suchen gelernt hat, und eine Architektur, die weitere Fälle trägt: EU-Hosting, Berechtigungen, Quellenpflicht, Audit-Trail. Das ist keine Vision, sondern der Takt, den wir mit Industriebetrieben real fahren, von 40+ Unternehmen gelernt, bei TROESTER gemessen.
Und jedes Quartal beginnt mit derselben Frage: Wo stirbt gerade die meiste Zeit?
Monat eins beginnt mit einer Zahl
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