KI-Wissensassistent einführen: Der 5-Schritte-Plan für den Mittelstand
Die Technik ist selten das Problem. Gescheiterte Wissensprojekte scheitern an zu großem Scope, fehlender Messung und fehlender Nutzung. Dieser Plan vermeidet alle drei Fehler.
Schritt 1: Engpass wählen, nicht Plattform
Starten Sie dort, wo Suchzeit heute sichtbar Geld kostet: Service-Rückfragen, Einarbeitung, Angebotsrecherche. Ein klarer Engpass gibt dem Projekt ein Ziel und der Messung eine Basis. Der Wissens-Risiko-Check liefert diese Standortbestimmung in fünf Minuten.
Schritt 2: Quellen inventarisieren
Zwei, drei Quellen reichen für den Start: das Laufwerk mit den Wartungsberichten, der SharePoint mit den Projektakten, das Confluence des Engineerings. Vollständigkeit ist nicht das Ziel des Piloten, Beweisbarkeit ist es.
Schritt 3: Pilot mit Messlatte
- 30 bis 50 echte Fragen mit bekannten Antworten als Testset
- Vorher-Messung: Wie lange dauert die Antwort heute?
- Zwei Wochen Einarbeitung auf echten Daten, phasenweise freigegeben
- Nachher-Messung mit denselben Fragen, dann ehrliches Go oder No-Go
Schritt 4 und 5: In den Alltag, dann skalieren
Der Assistent zieht dorthin, wo gefragt wird: Teams, Slack, Browser. Danach wachsen Quellen und Bereiche Schritt für Schritt, jede Phase freigegeben. Bei TROESTER stand am Ende dieses Wegs eine Lösungszeit von 76 Minuten statt 6 Stunden im Service.
Der ganze Plan passt in ein Quartal. Die Entscheidung fällt aber schon nach zwei Wochen, auf Zahlen.
Schritt 1 dauert 5 Minuten
Der Wissens-Risiko-Check zeigt Engpass und Potenzial, branchenspezifisch und mit Zahl in Euro.
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